1957 Talbot Lago T 14 LS (03)

May 14, 2019 - Comment

1957 Talbot Lago T 14 LS (03) Image by Georg Sander Visit my Facebook page! The Anglo-French STD (Sunbeam-Talbot-Darracq) combine collapsed in 1935. The French Talbot company was reorganised by Anthony Lago (1893-1960) and after that, the Talbot-Lago name was used but on the home market the cars bore a Talbot badge. After the World

1957 Talbot Lago T 14 LS (03)
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Image by Georg Sander
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The Anglo-French STD (Sunbeam-Talbot-Darracq) combine collapsed in 1935. The French Talbot company was reorganised by Anthony Lago (1893-1960) and after that, the Talbot-Lago name was used but on the home market the cars bore a Talbot badge.

After the World War II, for the model Grand Sport 26CV (1947-1954), a 4483 cc six cylinder engine was developed. Another model, named Lago Sport (1954-1957) used a Maserati engine.

One of the immediate post-war cars that received notoriety for its speed was the T26 Grand Sport (GS). It was built for either racing or luxury and benefited directly from Talbot’s successful T26C Grand Prix car. As such it was expensive, rare and helped Louis Rosier win the LeMans 24 Hour race. The GS replaced the Lago-Record chassis which was named for its remarkable top speed. Having a 4.5 liter inline-6 aluminum cylinder head and triple carburetor fuel feed from the T26 the Grand Prix cars, the GS was one of the world’s most powerful production cars. It produced 190 bhp (140 kW) which was good for around 125 mph (201 km/h) depending on the body that was fitted. Chassis details were similar to the Grand Prix cars, but it was longer and wider. It came it two wheelbase lengths -104 and 110 inches (2,800 mm). Later Lago America models (1957-1959) used 2.6 or 2,7 litre BMW engines or Simca engines.

Postwar government taxation policies savagely discouraged the sale in France of passenger cars with engine sizes above two litres: despite its high quality cars, Talbot-Lago struggled for survival along with other pre-war marques such as Hotchkiss and Delahaye, and production ceased when Simca took over during 1959. (Simca was subsequently taken over by Chrysler, who gained a controlling share in 1963, and rebranded the business as Chrysler France in 1970).

Talbot-Lagos have become a top-prized car at various auctions, fetching as much as .685 million at the 2005 Pebble Beach Auction for a 1938 T150-C Lago Speciale Teardrop Coupe. The same year, the top bidder at a Christie’s auction was awarded a 1937 Talbot-Lago T150 C-SS Teardrop Coupe with coachwork by Figoni and Falaschi for his .535 million-dollar bid.

(Wikipedia)


Als 1935 die Sunbeam-Talbot-Darracq-Gruppe zahlungsunfähig wurde, übernahm der ehemalige Produktionsleiter Antonio Lago die französische Niederlassung in Suresnes. Den englischen Firmenteil übernahm die Rootes-Gruppe.

1935 leitete der Italiener Antonio Lago mit der Übernahme des Talbot-Werks in Suresnes eine neue Ära ein. Unter Lagos Leitung und dem neuen Firmennamen Talbot Lago wurden bis 1937 zwei völlig neue Automodelle mit Sechszylindermotoren (2,7 und 3 Liter Hubraum) entwickelt. In den folgenden Jahren entstanden in Kooperationen mit den namhaftesten Karosseuren Europas einige der aufregendsten Fahrzeuge der Vorkriegsgeschichte. Zu diesen Karosseriebauern gehörten: Figoni Falaschi (T 150 SS Coupé von 1937 und das weltberühmte Teardrop Coupé von 1939), Chausson, Saoutchik, Partout und Henri Chapron. Es wurde sogar ein Cabriolet von Graber und eines von Ghia gefertigt. (Im Januar 2006 wechselte bei Gooding & Company in den USA eines der spektakulären Teardrop-Coupés für 3.905.000 USD seinen Eigentümer.)

In der Rennsaison 1939 wurden in Suresnes zwei Grand-Prix-Fahrzeuge für den GP 1939 entwickelt. Bedingt durch die politische Situation dieser Zeit kamen die Wagen jedoch nicht zum Einsatz. Nach dem Zweiten Weltkrieg stellte Lago den Talbot Lago Record und den Grand Sport mit einem 4,5-l-Motor und einem Wilson-Vorwählgetriebe vor und konnte damit sportliche Erfolge wie zum Beispiel den Le-Mans-Sieg 1950 mit Louis Rosier am Steuer erzielen. Ebenfalls 1950 erschien ein neues Modell namens Baby (Vierzylindermotor mit 2690 cm³ Hubraum). 400 Automobile wurden im Jahre 1950 produziert. Im darauf folgenden Jahr waren es weniger als 100 Automobile. Eine bedeutende Änderung in den Jahren ab 1953 bestand darin, dass anstelle des Wilson-Vorwählgetriebes ein konventionelles Getriebe mit 4-Gang-Schaltung von Pont-a-Mousson eingebaut wurde. Das Fahrgestell des Talbot Lago Babys konnte auch ohne Aufbau erworben werden. Diese Fahrgestelle kamen bis zum Produktionsende im Jahre 1955 bei den Grand-Sport-Coupés mit einem 4,5-Liter-Sechszylinder-Motor zum Einsatz.

Der letzte große Entwurf von Talbot Lago wurde 1955 vorgestellt. Es war der 2500 Sport. Antonio Lago entschied sich für einen Vierzylinder-Reihenmotor, der mit 2491 cm³ genau das Rennklassement der 2,5-Liter-Klasse ohne Kompressor erfüllte. Insgesamt wurden 54 Exemplare des 2500 Sport gefertigt. Zwei Fahrzeuge verließen das Werk ohne Aufbau, um später vermutlich als offene Sportwagen vollendet zu werden. Unter diesen 52 karossierten Exemplaren wird unterscheiden zwischen den Varianten für Europa und denen, die nach Amerika geliefert wurden. Die 2500-Amerika-Modelle wurden mit einem BMW-2,5-Liter-V8-Aggregat bestückt, bekannt aus dem BMW 502, und besitzen massivere Chromapplikationen als die Europamodelle. 15 der 52 Exemplare wurden als Amerika-Versionen gebaut. Aus den Werksproduktionslisten geht hervor, dass 1956 für das 24-Stunden-Rennen in Le Mans zwei Prototypen mit einem Sechszylinder-Maserati-Motor gebaut wurden. Der Verbleib ist heute unbekannt.

1959 waren die Absatzchancen für die wertvollen Talbot Lagos derart gesunken, dass Antonio Lago seine Firma an Simca verkaufen musste.

(Wikipedia)

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